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Information aus der EKD: Zentrale Anlaufstelle.help

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat zum 1. Juli 2019 eine zentrale, unab-hängige und kostenlose Ansprechstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und der Diakonie eingerichtet.

Mit der "Zentralen Anlaufstelle.help" werde ein Anliegen umgesetzt, "dessen Dringlichkeit uns Betroffene immer wieder eindrücklich geschildert haben", sagte Bischöfin Kirsten Fehrs als Sprecherin des EKD-Beauftragtenrats. Die Anlaufstelle berät Betroffene über Unterstützungsangebote der evangelischen Kirche und vermittelt an kirchliche und diakonische Ansprechstellen.

Die Strukturen der evangelischen Kirche und Diakonie sind sehr komplex. Mitunter wissen Hilfesuchende nicht, an wen sie sich wenden und von wem sie Unterstützung erwarten können. Oftmals fällt es Betroffenen schwer, von den Geschehnissen zu erzählen und sich damit an Fremde zu wenden. Das Unterstützungsangebot wird von der unabhängigen Fachberatungsstelle bei sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt des Vereins Pfiffigunde e.V. Heilbronn durchgeführt. Die Mitarbeitenden haben langjährige Erfahrung in der Beratung und Therapie von sexualisierter Gewalt betroffenen Menschen. Während dem telefonischen Gespräch wird ein respektvoller und achtsamer Umgang gepflegt und zugesichert.
Fachkompetenz und Unabhängigkeit prägen das Angebot der Fachstelle: Sie ist strukturell nicht mit der Kirche verbunden und kann dadurch sowohl kirchliche als auch kirchenunabhängige Hilfswege aufzeigen. Dabei nimmt die zentrale Anlaufstelle eine Lotsenfunktion wahr. Neben der Weiterleitung an regionale Hilfs- und Beratungsangebote erhalten Hilfesuchende Informationen zu Unterstützungsleistungen und Begleitung bei der Kontaktaufnahme mit Landeskirchen.
Neben dem Hilfsangebot für Betroffene richtet sich die Ansprechstelle auch an An-gehörige und Bekannte von Betroffenen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende und Zeugen/Zeuginnen von sexualisierter Gewalt.

Weitere Informationen zur Zentralen Anlaufstelle.help finden Sie auf der Homepage unter: www.anlaufstelle.help. Der Flyer und die Visitenkarten der Anlaufstelle sind in Ihrem Pfarramt erhältlich. Bitte leiten Sie diese Information auch an Hilfesuchende aus Ihrem Bekanntenkreis weiter.

Evangelische Kirche in Deutschland
Referat 2.09
Hannover, 12. Juni 2019




20. November 2019

Ökumenischer Festtag am Buß- und Bettag

Unter dem Motto #gemeinsamfuerzukunft wird am Buß- und Bettag, dem 20. November 2019, ab 9.30 Uhr in der Kreuzkirche und im Haus an der Kreuzkirche ein Ökumenischer Festtag stattfinden.

30 Jahre nach der Ökumenischen Versammlung in der DDR ist die Frage immer noch aktuell: Wie können wir uns als Christinnen und Christen heute für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen und so gemeinsam die Zukunft gestalten?

Neben einem Ökumenischen Gottesdienst gibt es Workshops und ein Impulsreferat von Burkhard Hose zum Thema „Seid laut! Für ein politisch engagiertes Christentum“.

Der Festtag soll ein Rastpunkt auf dem Wege sein, der die Möglichkeit bietet zurückzuschauen, sich neu auszurichten und gestärkt weiterzugehen. Er soll Gemeinden und Menschen ermutigen, sich weiterhin für Chancengleichheit, gewaltfreie Konfliktlösungen und nachhaltiges Handeln einzusetzen.

Die Initiative Ökumenischer Weg will die Themen des Konziliaren Prozesses - Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - wieder mehr in den Fokus der Kirchen und Gemeinden rücken. Über die vielfältigen Möglichkeiten zu nachhaltigem Handeln und positivem Wirken in die Gesellschaft hinein informiert die Initiative auf ihrer Webseite www.oekumenischerweg.de. So stellt sie z.B. Projekte vor, die anregen, selbst aktiv zu werden und vermittelt fachkundige Referentinnen und Referenten.

Bleiben Sie behütet!
Mit freundlichen Grüßen,
Kerstin Göpfert
Referentin für den Ökumenischen Weg

www.oekumenischerweg.de



18. September 2019

Gemeindeausfahrt nach Pulsnitz

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir wieder zu einer Gemeindeausfahrt einladen. Sie soll uns in diesem Jahr nach Königsbrück, Pulsnitz und Rammenau führen.

Wir würden gerne etwa 8.00 Uhr in Nossen auf dem Markt starten.
Ein Zustieg in Deutschenbora wird wieder möglich sein.

In Königsbrück besuchen wir eine Ausstellung zur Via Regia, einer mittelalterlichen Handelsstraße. In der Ausstellung sind Modelle bekannter Gebäude entlang der Via Regia zu sehen. In Pulsnitz wollen wir das Pfefferkuchenmuseum aufsuchen und nach einem Mittagessen ins Schloß Rammenau fahren.

Vor der Rückfahrt schließen wir mit einem Kaffeeetrinken ab, so dass wir gegen 17 Uhr wieder in Nossen ankommen werden.

Anmeldungen und genaue Informationen wie immer im Pfarramt Nossen.




Freiwlligenzentrale und Selbsthilfe

Die Freiwilligenzentrale startet durch!

Durch die Neubesetzung der Koordinatorenstelle für Freiwilligenarbeit und Selbsthilfegruppen, möchte die Diakonie Meißen das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Meißen vermehrt fördern und unterstützen. Unser Wunsch ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen. Um mit Leuten ins Gespräch zu kommen und Aufgaben vorzustellen, besucht unsere Mitarbeiterin, Heike Ilc, Einrichtungen, Gruppen und Interessierte. Auch bei öffentlichen Veranstaltungen ist die Freiwilligenzentrale präsent.
Willkommen sind ALLE Personen, die im Ehrenamt eine Aufgabe übernehmen wollen oder sich einfach nur beraten lassen möchten. Aber auch zu Vereinen und sozialen Einrichtungen soll Kontakt gehalten werden, um ehrenamtliche Helfer schnell und ihren Fähigkeiten entsprechend vermitteln zu können.
Ebenso wichtig ist die Arbeit der Selbsthilfegruppen. Diese müssen nicht zwingend einen medizinischen Hintergrund haben, sondern können alle Bereiche des sozialen Lebens umfassen. Durch die Erfahrungen der einzelnen Teilnehmer werden aus den gemeinsamen Treffen manchmal richtige „Experten-Runden“. Unterstützung können alle Gruppen erhalten, egal ob sie bei der Suche von Räumen oder beim Ausfüllen von Anträgen Hilfe benötigen. Ganz besondere Unterstützung werden Personengruppen erhalten, die eine neue Selbsthilfegruppe gründen möchten.
Bestehende Selbsthilfegruppen werden im „Wegweiser Selbsthilfe“ vorgestellt, der gerade wieder aktualisiert wurde. http://www.diakonie-meissen.de/flyer_wegweiser_selbsthilfe_im_landkreis_meissen_de.pdf

Kontakt
http://www.diakonie-meissen.de/beratungsleistungen_freiwilligenzentrale_selbsthilfe_de.html
Heike Ilc
Koordinatorin
Johannesstraße 9, 01662 Meißen
Telefon 03521 728 259 13
E-Mail freiwilligenzentrale@diakonie-meissen.de
Sprechzeit in Meißen
Dienstag 09:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00 Uhr




Diakonie Meißen - Angebote für Trauernde - Verlust gemeinsam bewältigen

1. Sie können sich beim Hospizdienst telefonisch melden und werden dann weiter beraten und vermittelt.
2. Trauerbegleiterinnen stehen Ihnen zur Verfügung.
3. In größeren Abständen gibt es Gruppentreffen für Trauernde.

Zum Leben gehört der Tod. Trotzdem trifft es uns oft unvermittelt und mit aller Härte, wenn ein Verwandter, Freund oder Kollege plötzlich nicht mehr bei uns ist.
Trauer ist eine natürliche Reaktion auf einen Verlust. Sie ist als Prozess zu verstehen. Trauer zu durchleben bedeutet, sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen und ein neues Selbstverständnis als Person zu entwickeln - als Witwe, Weise etc. Trauer kann lange anhalten und wird nie ganz vergehen. Für manche Menschen ist es deshalb hilfreich, sich für ihren Trauerprozess Austausch oder Begleitung zu suchen.
Um das zu ermöglichen, kooperieren seit 2017 die Stadt Meißen, das Diakonische Werk Meißen und der Caritasverband Meißen sowie die Trauerbegleiterinnen Roswitha Bickhardt und Elke Haubold.
Zukünftig wird es ein- bis zweimal jährlich ein Gruppenangebot für Trauernde geben. Außerdem ist es jederzeit möglich, eine individuelle Trauerbegleitung in Anspruch zu nehmen.
Die Angebote werden vom Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Caritasverbandes Meißen koordiniert. Trauernde können sich dort informieren und werden mit ihren Anliegen an die Partner aus dem Kooperationsverbund weiter vermittelt.

Kontakt und Information:
Caritasverband für das Dekanat Meißen e.V.
Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienste
Ludwig-Richter-Straße 1
Tel. 03521-40675120
E-Mail: hospizdienst@caritas-meissen.de




Konfirüstzeit - Ein Bericht

Die diesjährige Konfi und JG Rüstzeit fand vom 23.04. bis 27.04.2019 im Rüstzeitheim in Großhartmannsdorf statt. Die Tage standen unter dem Thema „Näher zu dir“. Als am Dienstag alle Teilnehmer aus der umliegenden Region, Nossen, Hirschfeld, Bieberstein, Dittmannsdorf und Siebenlehn, angekommen und die Zimmer bezogen waren, wurde aufgeteilt, wer wann mit in der Küche beim Zubereiten des Essens hilft. Nachdem dies alles geschehen war, gab es eine Einführung in das Thema der nächsten Tage und ein gemeinsames Kennenlernen durch verschiedene Spiele, die auch für das Bilden einer Gemeinschaft beigetragen haben. Zum Abschluss des Tages ging es, wie jeden Abend, in die Kirche, um die Abendandacht zu feiern, bei welcher die Konfis bei der Ausgestaltung und Abhaltung aushalfen. Am nächsten Morgen ging es vor dem Frühstück in die Kirche, um in den neuen Tag zu starten und die Morgenandacht zu feiern. Nach dem wir alle durch das Frühstück gestärkt waren, gab es die erste Thematische Einheit – Näher zu mir selbst. Im Anschluss daran fuhren wir nach Pokau in den Hochseilgarten, wo wir unsere Grenzen ausgereizt und auch überschritten haben. Dadurch, dass wir uns gegenseitig absichern und halten mussten, wuchsen wir als Gemeinschaft zusammen. Am Abend als wir wieder in Großhartmannsdorf waren, haben wir den Film „Die Hütte“ geschaut, welcher gut zum Thema passte und das wichtigste des Glaubens thematisierte. Am Donnerstag stand das Thema Näher zur Gemeinschaft im Vordergrund. Nach einer morgendlichen thematischen Einheit liefen wir durch den Ort und haben verschiedene Vertrauens- und Teambuilding – Spiele gespielt, was die Gruppe erneut weiter zusammengeschweißt hat. Am Abend gab es wieder die Andacht in der Kirche und im Anschluss einen „bunten Abend“, bei welchem verschiedene Sketche und andere lustige Arten der Unterhaltung von Konfis und Jglern vorgeführt worden. Mit viel Lachen und guter Laune ging auch dieser Tag vorbei. An unserem vorletzten Tag war das Finale. Der Tag stand unter dem Motto Näher zu Gott. Nachdem am Morgen wieder eine thematische Einheit stattfand, verbrachten wir den Nachmittag in kompletter Stille. Die stille Zeit diente dazu, sich mal intensiv mit Gott und einem selbst zu beschäftigen und so ihm näher zu kommen. Am Anfang fande das der eine oder andere ungewohnt, doch dank verschiedener Angebote, wie einen Brief an Gott schreiben, ein Bild zu einem Bibelspruch malen, beten, Seelsorge oder Lobpreis in der Kirche, verging die Zeit schneller als gedacht. Nach 2 Stunden 30 Minuten, beendeten wie die stille Zeit, doch für den einen oder anderen war die Zeit zu kurz oder ging viel zu schnell vorbei. Am letzten Abend gab es zum finalen Abschluss Lobpreis sowie die Möglichkeit des Betens und Segnens in der Kirche. Auch an unserem letzten gemeinsamen Morgen gab es wieder eine Morgenandacht in der Kirche mit anschließendem Frühstück. Als alle Koffer gepackt sowie Zimmer ausgeräumt und geputzt waren gab es eine kleine Auswertung der Rüstzeit und zum gemeinsamen Abschluss einen Segen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die dafür gesorgt haben, dass diese Rüstzeit eine so schöne Zeit war. Ein Danke an die Mitarbeiter bzw. Leiter und Ausgestalter der Rüste. Ein großes Dankeschön an Bianca Eichner unsere Gemeindepädagoging, die die Zeit geplant und geleitet hat, an Jan König, der für und hauptsächlich mit uns gekocht hat, an David Krüger, der trotz dass er jeden Früh arbeiten und nach Nossen fahren musste, Nachmittags zu uns gekommen ist, mit dabei war und ein Thema für uns gehalten hat sowie ein danke an Clemens Beyer, dass er mit dabei war, ebenfalls ein Thema gehalten und auf uns aufgepasst hat, als wir gestaffelt in den Hochseilgarten gefahren sind. Ein Danke geht aber auch an alle Teilnehmer, alle Konfis und Jgler aus der Region, die sich aufgemacht haben, um in der Gemeinschaft mehr von Gott zu erfahren und ihm näher zu kommen, was hoffentlich gelungen ist und vielleicht erleben wir nun unseren Alltag mit ein bisschen mehr Nähe von oben. Danke für die wunderschöne Zeit und die Erfahrungen, die wir gemeinsam mit euch machen durften. Ich hoffe, dass wir uns weiterhin sehen werden und ihr nach eurer Konfirmation zu uns in die JGs kommt.




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