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Abschluss der Innenrestaurierung der Kirche Nossen

Schon zum letzten 1. Advent im Jahr 2018 haben wir unsere Nossener Kirche nach den umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen wieder nutzen können. Seitdem waren aber auch noch viele kleinere Arbeiten zu absolvieren. Das Gehäuse der Orgel musste noch gereinigt werden und die Arbeiten am Altar waren zu diesem Zeitpunkt, der den Beginn eines Kirchenjahres markiert, noch nicht fertig. Sie wurden dann in der Winterzeit durch die Handwerker vorgenommen. Während des Winters feiern wir unsere Gottesdienste ja im Gemeinderaum des Pfarrhauses. Schlussendlich war noch die Abrechnung vorzunehmen, die sich durch späte Rechnungslegungen und zu leistende Nacharbeiten und kleinere offene Leistungen noch eine ganze Weile hinzog. Auch damit sind wir nun fertig, können einen Schlussstrich ziehen und auch bekanntgeben, dass wir dank Ihrer aller Unterstützung nur noch einen Betrag von ca. € 2.000,- aufbringen müssen, um die Finanzierung abschließen zu können.

Vor dem Einbau des Gerüstes und dem Einzug der Handwerker wurde
über einen längeren Zeitraum Schritt für Schritt die elektrische Anlage in weiten Teilen erneuert, ergänzt und fachmännisch überprüft. Kabel waren neu zu ziehen, neue Heizkörper an den Seiten wurden montiert und vieles andere mehr. Allen, die daran tatkräftig und mit ihrem Fachwissen mitgewirkt und so die gesamte Maßnahme unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön!

Die Restaurierung beinhaltete das Schließen der vielen Risse an der Decke und natürlich dann auch das Streichen mit einer neuen helleren Farbe. Vor allem dafür wurde das Gerüst benötigt, das die ganze Kirche ausfüllte und das dann nach Baufortschritt zum Fußboden hin nach und nach wieder fiel. Natürlich war auch das Reinigen und Streichen der Wände Teil der Maßnahme, die übrigens insgesamt ca. € 195.000 kostete. Die Brüstungen der Emporen wurden gereinigt. Allein dadurch waren sie hinterher schon viel heller als zuvor. Die Bänke im Kirchenschiff wurden komplett farblich behandelt, außer den Sitzflächen, die holzsichtig geblieben sind. Aber auch diese Flächen wurden mit entsprechenden Mitteln behandelt. Die Bänke auf den Emporen wurden farblich repariert.

Gereinigt wurde auch der Altar. Das war ja über eine lange Zeit der Punkt, an dem wir auf die Notwendigkeit der Maßnahme hinweisen konnten. Oben links hatte der Restaurator schon einmal eine Probefläche gereinigt, an der zu erkennen war, wie stark die Verschmutzung ist. Nach der Reinigung des gesamten Altares und Farbreparaturen wurden aber auch noch die goldfarbenen Teile des Altares retuschiert. Richtige, durchgehende Vergoldungen gibt es in der ganzen Kirche nicht. Nur an sehr wenigen Stellen wurde früher und auch bei der Restaurierung jetzt eine streichfähige Farbe eingesetzt, die Goldanteile hat. In goldener Farbe leuchten jetzt auch wieder Leisten an den Brüstungen der ersten Empore und an den Säulen unterhalb der ersten Empore. Das ist eine Wiederherstellung eines alten Zustandes, auf den uns der Restaurator aufmerksam gemacht hat und dessen Umsetzung die Denkmalschutzbehörde uns als notwendig aufgetragen hat. Der Kircheninnenraum hat durch diese kleine Veränderung sehr gewonnen und wirkt sehr festlich.

Neben dem, was nach der Restaurierungsmaßnahme den Kirchenbesuchern sehr ins Auge fällt, hat es noch andere Arbeiten gegeben, die weniger zu sehen sind: Auch die Wände und Treppen der Aufgänge, die sich jeweils in den östlichen und westlichen Ecken des Gebäudes befinden, wurden bearbeitet. Am Dachstuhl wurden wesentliche Ertüchtigungsmaßnahmen ausgeführt, da er an seinen unteren Enden die Tendenz hat, sich auseinander zu bewegen. Verankerungen aus Stahl wurden an den Querbalken eingebaut, um den Status quo zu erhalten und die Konstruktion zu stabilisieren. Das ist ein Teil dieser gesamten Maßnahme, der für uns alle zwar in der Tat nur wenig in Augenschein kommt, aber für das gesamte Gebäude von immenser Wichtigkeit ist. Außerdem wurden die Dielen im Dachboden repariert, neu verschraubt und teilweise ersetzt. Um die großen Materialteile in den Dachstuhl zu bekommen, wurde die Dachdeckung an der Nordseite an einer kleineren Stelle für die Dauer der Arbeiten geöffnet und danach wieder geschlossen. Das Material wurde mittels Technik von der Wiese an der Nordseite bis zu dieser Dachöffnung hin gehoben.

Den Besuchern der Kirche fällt auch die restaurierte und erneuerte Sakristei nicht gleich ins Auge. Hinter dem Altar befindlich, leisten dort die Küster alle Arbeiten, die zur Vorbereitung eines Gottesdienstes und aller weiteren Veranstaltungen notwendig sind. Wir hatten dort keinen funktionierenden Abfluss mehr und keine wirklich gut nutzbare Möglichkeit, einmal abzuwaschen oder ähnliches. Das hat sich nun durch den Einbau entsprechenden Mobiliars, einer Spüle und weiterer Schränke geändert. Die abgeschliffenen Dielen geben dem Raum eine schöne Atmosphäre. Man staunt, was eine Bearbeitung vorhandenen Materials alles bewirken kann. Wenn Sie mögen, wird Ihnen die diensthabende Küsterin, oder der Küster gerne einmal zeigen, wie nun alles geworden ist. Haben Sie ruhig Mut, danach zu fragen und darum zu bitten.

Vor dem 1. Advent 2018 war dann alles wieder einzuräumen. Die Sitzkissen, das Gesangbuchregal mit seinem Inhalt und vieles andere mehr. Die abgenommenen und gereinigten Leuchter wurden wieder montiert. An dieser Stelle sei allen aus der Gemeinde gedankt, die dabei mitgeholfen haben. Die seit 1934 neben der Orgel platzierten Bilder von Gottfried Walther, dem Erschaffer des Dresdner Fürstenzuges wurden ebenfalls gereinigt, die Rahmen leicht repariert und hängen nun wieder an ihrem Platz.

Dank Ihrer aller Mithilfe konnten wir diese Maßnahme ausführen. Dafür Ihnen allen ein ganz herzliches Dankeschön! Unvergessen wird auch die Versteigerung der Bilder Nossener Maler zugunsten dieser Arbeiten bleiben. So etwas hat es nach den Aussagen vieler Bürger in Nossen noch nicht gegeben. Den Initiatoren, Malerinnen und Malern ein herzliches Dankeschön! Denen, die die Bilder ersteigert haben ebenso! Wir sind zuversichtlich, dass wir den Restbetrag noch auffüllen können, dann ist alles zu einem guten Ende gebracht.

Ihnen allen alles Gute, Gottes reichen Segen auf all Ihren Wegen!
Herzliche Grüße!
Ihr Pfarrer Clemens-Michael Kluge




Information aus der EKD: Zentrale Anlaufstelle.help

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat zum 1. Juli 2019 eine zentrale, unab-hängige und kostenlose Ansprechstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und der Diakonie eingerichtet.

Mit der "Zentralen Anlaufstelle.help" werde ein Anliegen umgesetzt, "dessen Dringlichkeit uns Betroffene immer wieder eindrücklich geschildert haben", sagte Bischöfin Kirsten Fehrs als Sprecherin des EKD-Beauftragtenrats. Die Anlaufstelle berät Betroffene über Unterstützungsangebote der evangelischen Kirche und vermittelt an kirchliche und diakonische Ansprechstellen.

Die Strukturen der evangelischen Kirche und Diakonie sind sehr komplex. Mitunter wissen Hilfesuchende nicht, an wen sie sich wenden und von wem sie Unterstützung erwarten können. Oftmals fällt es Betroffenen schwer, von den Geschehnissen zu erzählen und sich damit an Fremde zu wenden. Das Unterstützungsangebot wird von der unabhängigen Fachberatungsstelle bei sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt des Vereins Pfiffigunde e.V. Heilbronn durchgeführt. Die Mitarbeitenden haben langjährige Erfahrung in der Beratung und Therapie von sexualisierter Gewalt betroffenen Menschen. Während dem telefonischen Gespräch wird ein respektvoller und achtsamer Umgang gepflegt und zugesichert.
Fachkompetenz und Unabhängigkeit prägen das Angebot der Fachstelle: Sie ist strukturell nicht mit der Kirche verbunden und kann dadurch sowohl kirchliche als auch kirchenunabhängige Hilfswege aufzeigen. Dabei nimmt die zentrale Anlaufstelle eine Lotsenfunktion wahr. Neben der Weiterleitung an regionale Hilfs- und Beratungsangebote erhalten Hilfesuchende Informationen zu Unterstützungsleistungen und Begleitung bei der Kontaktaufnahme mit Landeskirchen.
Neben dem Hilfsangebot für Betroffene richtet sich die Ansprechstelle auch an An-gehörige und Bekannte von Betroffenen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende und Zeugen/Zeuginnen von sexualisierter Gewalt.

Weitere Informationen zur Zentralen Anlaufstelle.help finden Sie auf der Homepage unter: www.anlaufstelle.help. Der Flyer und die Visitenkarten der Anlaufstelle sind in Ihrem Pfarramt erhältlich. Bitte leiten Sie diese Information auch an Hilfesuchende aus Ihrem Bekanntenkreis weiter.

Evangelische Kirche in Deutschland
Referat 2.09
Hannover, 12. Juni 2019




20. November 2019

Ökumenischer Festtag am Buß- und Bettag

Unter dem Motto #gemeinsamfuerzukunft wird am Buß- und Bettag, dem 20. November 2019, ab 9.30 Uhr in der Kreuzkirche und im Haus an der Kreuzkirche ein Ökumenischer Festtag stattfinden.

30 Jahre nach der Ökumenischen Versammlung in der DDR ist die Frage immer noch aktuell: Wie können wir uns als Christinnen und Christen heute für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen und so gemeinsam die Zukunft gestalten?

Neben einem Ökumenischen Gottesdienst gibt es Workshops und ein Impulsreferat von Burkhard Hose zum Thema „Seid laut! Für ein politisch engagiertes Christentum“.

Der Festtag soll ein Rastpunkt auf dem Wege sein, der die Möglichkeit bietet zurückzuschauen, sich neu auszurichten und gestärkt weiterzugehen. Er soll Gemeinden und Menschen ermutigen, sich weiterhin für Chancengleichheit, gewaltfreie Konfliktlösungen und nachhaltiges Handeln einzusetzen.

Die Initiative Ökumenischer Weg will die Themen des Konziliaren Prozesses - Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - wieder mehr in den Fokus der Kirchen und Gemeinden rücken. Über die vielfältigen Möglichkeiten zu nachhaltigem Handeln und positivem Wirken in die Gesellschaft hinein informiert die Initiative auf ihrer Webseite www.oekumenischerweg.de. So stellt sie z.B. Projekte vor, die anregen, selbst aktiv zu werden und vermittelt fachkundige Referentinnen und Referenten.

Bleiben Sie behütet!
Mit freundlichen Grüßen,
Kerstin Göpfert
Referentin für den Ökumenischen Weg

www.oekumenischerweg.de



Freiwlligenzentrale und Selbsthilfe

Die Freiwilligenzentrale startet durch!

Durch die Neubesetzung der Koordinatorenstelle für Freiwilligenarbeit und Selbsthilfegruppen, möchte die Diakonie Meißen das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Meißen vermehrt fördern und unterstützen. Unser Wunsch ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen. Um mit Leuten ins Gespräch zu kommen und Aufgaben vorzustellen, besucht unsere Mitarbeiterin, Heike Ilc, Einrichtungen, Gruppen und Interessierte. Auch bei öffentlichen Veranstaltungen ist die Freiwilligenzentrale präsent.
Willkommen sind ALLE Personen, die im Ehrenamt eine Aufgabe übernehmen wollen oder sich einfach nur beraten lassen möchten. Aber auch zu Vereinen und sozialen Einrichtungen soll Kontakt gehalten werden, um ehrenamtliche Helfer schnell und ihren Fähigkeiten entsprechend vermitteln zu können.
Ebenso wichtig ist die Arbeit der Selbsthilfegruppen. Diese müssen nicht zwingend einen medizinischen Hintergrund haben, sondern können alle Bereiche des sozialen Lebens umfassen. Durch die Erfahrungen der einzelnen Teilnehmer werden aus den gemeinsamen Treffen manchmal richtige „Experten-Runden“. Unterstützung können alle Gruppen erhalten, egal ob sie bei der Suche von Räumen oder beim Ausfüllen von Anträgen Hilfe benötigen. Ganz besondere Unterstützung werden Personengruppen erhalten, die eine neue Selbsthilfegruppe gründen möchten.
Bestehende Selbsthilfegruppen werden im „Wegweiser Selbsthilfe“ vorgestellt, der gerade wieder aktualisiert wurde. http://www.diakonie-meissen.de/flyer_wegweiser_selbsthilfe_im_landkreis_meissen_de.pdf

Kontakt
http://www.diakonie-meissen.de/beratungsleistungen_freiwilligenzentrale_selbsthilfe_de.html
Heike Ilc
Koordinatorin
Johannesstraße 9, 01662 Meißen
Telefon 03521 728 259 13
E-Mail freiwilligenzentrale@diakonie-meissen.de
Sprechzeit in Meißen
Dienstag 09:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00 Uhr




Diakonie Meißen - Angebote für Trauernde - Verlust gemeinsam bewältigen

1. Sie können sich beim Hospizdienst telefonisch melden und werden dann weiter beraten und vermittelt.
2. Trauerbegleiterinnen stehen Ihnen zur Verfügung.
3. In größeren Abständen gibt es Gruppentreffen für Trauernde.

Zum Leben gehört der Tod. Trotzdem trifft es uns oft unvermittelt und mit aller Härte, wenn ein Verwandter, Freund oder Kollege plötzlich nicht mehr bei uns ist.
Trauer ist eine natürliche Reaktion auf einen Verlust. Sie ist als Prozess zu verstehen. Trauer zu durchleben bedeutet, sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen und ein neues Selbstverständnis als Person zu entwickeln - als Witwe, Weise etc. Trauer kann lange anhalten und wird nie ganz vergehen. Für manche Menschen ist es deshalb hilfreich, sich für ihren Trauerprozess Austausch oder Begleitung zu suchen.
Um das zu ermöglichen, kooperieren seit 2017 die Stadt Meißen, das Diakonische Werk Meißen und der Caritasverband Meißen sowie die Trauerbegleiterinnen Roswitha Bickhardt und Elke Haubold.
Zukünftig wird es ein- bis zweimal jährlich ein Gruppenangebot für Trauernde geben. Außerdem ist es jederzeit möglich, eine individuelle Trauerbegleitung in Anspruch zu nehmen.
Die Angebote werden vom Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Caritasverbandes Meißen koordiniert. Trauernde können sich dort informieren und werden mit ihren Anliegen an die Partner aus dem Kooperationsverbund weiter vermittelt.

Kontakt und Information:
Caritasverband für das Dekanat Meißen e.V.
Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienste
Ludwig-Richter-Straße 1
Tel. 03521-40675120
E-Mail: hospizdienst@caritas-meissen.de




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